Am 1. Oktober 1987 erblickte Christoph Haese in der bayerischen Kleinstadt Kaufbeuren das Licht der Welt.
Bereits im Alter von fünf Jahren entdeckte er seine Liebe zu körperkünstlichen Aktivitäten und dem Tanz. Seine Mutter, selbst begeisterte Hobbytänzerin, nahm ihn in das ortsansässige Tanz- und Ballettstudio König-Sräga mit, um ihm den klassischen Tanz, das Ballett, näher zu bringen. Mit Begeisterung machte Christoph seine ersten Ballettschritte.

Sein Enthusiasmus fand einen Höhepunkt im April 1998, als er die Aufnahmeprüfung an der „Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik“ erfolgreich bestand. Im September des gleichen Jahres begann er dort die Ausbildung im Fachbereich Bühnentanz. In vier Jahren erlernte er nicht nur das klassische Ballett, sondern auch die Fachrichtungen Historischer Tanz, Folklore- und Charaktertanz, Modern- und Jazz-Dance.

Mehrere Auftritte begleiteten seine junge Karriere. Unter anderem trat er an der Berliner Staatsoper "Unter den Linden" in Tchaikovskys „Nussknacker“ auf. Ein besonderes Highlight war die Hauptrolle des Peters in „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofief. Im November 2002 wechselte Christoph den Fachbereich und stieg in die Artistik ein. Er erlernte in der Grundausbildung die Genres Drahtseil, Jonglage, Äquilibristik (die Kunst des Gleichgewichthaltens), Tempo-Bodenakrobatik und Trapez. Dem Letzterem gilt seitdem seine besondere Konzentration. Ein Jahr später entschied er sich zudem für das Zusatzfach Kontorsionistik (die Kunst, sich wie ein „Schlangen-mensch“ zu bewegen), der er sich ebenfalls intensiv widmet. Diese Fachrichtung ist eigentlich eine Frauendomäne. Deshalb ist es sehr ungewöhnlich, wenn sich ein Mann für diese Form von Bewegungsakrobatik entscheidet.

Die Mittlere Reife bestand Christoph im Juni 2004, und er wechselte in die Berufsfachschule. In seiner Ausbildung zum Artisten trat er unter anderem in Sonderveranstaltungen des Friedrichstadt-Palastes und der Max-Schmeling-Halle in Berlin auf. Am 21. Juni 2006 legte er die praktische Prüfung mit der bestmöglichen Note im Spezialfach Trapez ab.Danach begab sich Christoph mit den Absolventen der Schule auf eine Vorstellungstournee, die ihn quer durch Deutschland führte. Dabei gastierte er in Weimar und Friedberg sowie im Friedrichsbau Varieté Stuttgart. Mitte August 2006 trat er im „Schongauer Sommer“ auf, an dem er mit seiner Hula-Hoop-Nummer im Rahmen des Tanzmusicals „Oh Mama Mia“ teilnahm.
Der Höhepunkt in seinem jungen Artistenleben war die Einladung nach Wiesbaden zum

„European-Youth-Festival“
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Anfang November 2006 stellte er dort seine akrobatische Trapeznummer vor. Seine Darbietung wurde von der Fachwelt mit vielen lobenden Worten bedacht. Mitte Dezember 2006 engagierte ihn der „Landauer Weihnachtszirkus“, wo er den zahlreichen staunenden Besuchern seine Trapezaufführung vorstellte.Christophs nächster Auftritt führte ihn Ende April 2007 zum 8. Güstrower Circusfest, bei dem er die Zirkusfans mit seiner Akrobatik erfreute. Für dieses Engagement gestaltete er seine Trapeznummer um, damit sie noch etwas spektakulärer wirkt. In der Phönix Theaterwelt der Lutherstadt Wittenberg nahm er am 18. Mai 2007 an der AIDS-Gala teil, einer Benefiz-veranstaltung des Vereins AIDS-Hilfe Halle an der Saale. Im Sommer 2007 sowie im Februar und Mai 2008 wirkte er an mehreren Abenden in der Classic Dance Show der Gregor Seyffert Compagnie im Anhaltischen Theater in Dessau und Mitte Juli 2008 im Ballettdrama "Peri - Zwischen Himmel und Erde" mit.

Ein weiteres Highlight war die Teilnahme bis ins Finale der RTL-Show

"Das Supertalent".

Die Jury um Dieter Bohlen war beim Casting von seiner Darbietung so angetan, das sie ihn in das Halbfinale wählte. Die Fernsehzuschauer riefen dann so zahlreich für ihn an, dass er in das Finale rückte. Am 29. November 2008 begeisterte er wiederum mit seiner Elegance und Akrobatik die Menschenmassen. Seitdem füllen viele lobende Worte über seinen grandiosen Auftritt die Gazetten in ganz Deutschland und in den benachbarten Ländern.